Dienstag, 5. August 2003

oh mein gott, wie traurig.





Unter den (nehmen wir mal an) 5000 Schwulen der Stadt Zürich fallen 4000 weg. Diese 4000 arbeiten entweder bei einer Bank und haben eine Leidenschaft für Pferde ("heute nicht, ich gehe reiten!"). Oder sie arbeiten im H&M an der Bahnhofstrasse und wollen Fashion-Fictims von Zürich sein (was ihnen natürlich nicht mal beinahe gelingt, da sie meistens Miss Sixty Höschen tragen, weil ihnen die anderen Hosen alle zu gross sind). Ein kleiner Prozentsatz dieser 4000 ist dann entweder langweillig oder verheiratet.

Und die restlichen 1000? Einen Grossteil davon ist bereits vergeben oder fickt sich von Berlin über Los Angels und im Rückweg über New York durch die Welt. Bei dieser ganzen Sachlage (die ich bewusst etwas übertrieben beschrieben habe) ist es verständlich, dass wir Heteros geiler finden. Die haben meistens den "Teddy"-Faktor. Man kann sie nehmen, irgendwo hinsetzen und sie sind ruhig. Und sie sind artig und gehorchen. So etwa in diese Richtung geht das. Hmmmmmm.

tuntenblog.





Women Doing Good Deeds for Womankind DOLLS! We all have charming male friends . . . smart, noble, successful, honest, good-looking guys who're between girlfriends . . . or who're just a tad shy . . . or who've had bad luck with women.

great boyfriends: frauen empfehlen frauen vorgetestete männer als freunde.

gibt es auch umgekehrt: great girlfriends.





"Eine Skulptur, die sich selber in den Mund pisst, ist zu starker Tobak."

Bürgermeister Heinz Schaden, via Kulturtschännl





alle kraft konzentrieren, das ruder herumreissen, die entscheidung herbeiführen. den fuss in die türe kriegen. hauptsache erstmal dabei, dann wird man sehen. alles in einem moment konzentrieren, gehirnwellen beeinflussen, stimmung machen. vodoo, wenn es hilft.

vor dem moment schon genau wissen, dass es nichts werden wird.





Amanda was sure that she had contracted leukemia, developed a brain tumor, and had a stroke—all around the same time.

New Yorker: Sick with worry. Can hypochondria be cured?





Womit wir abschliessend bei der Simmelschen Blasiertheit wären. Der moderne Mensch muß festellen, daß er die Komplexität der Gesellschaft um ihn herum nicht mehr in sich selbst wiederfindet. Er ist im Gegenteil weniger komplex, reichhaltig, differenziert. Diese Kränkung kompensiert er damit, daß er sich kühl, abgeklärt, hochnäsig gegenüber seiner Umgebung benimmt. Sein Verhalten als Unsinniges macht daher Sinn.

trudi.sozial: Beiträge zu einer Ästhetik der Teilnahme V.





Psychically, metaphorically, evolutionarily, teeth go way down and way back and carry multiple, paradoxical meanings. The tale of teeth is the ultimate oral history, and if it is only by coincidence that tooth rhymes with truth, the words still make a pretty good team.

NTY: Roots and All: A History of Teeth.





The downside of being a Famous Young Artist in New York is that one minute you're embraced by the hierophants of glamour — S. I. Newhouse himself — and the next, you can't get into your own gallery for a party because a fashion publicist two years out of Vassar is giving you one of those bland fetal stares. "You are, uh, who?"

NYT: Fashion and Art Embrace, if Not Passionately über das 40 Seiten lange Kate Moss-Portfolio in der September-W.





Ian Gillan, der im Interview erzählt, dass er sich damals deswegen lange Haare hat wachsen lassen, weil er mit nacktem Oberkörper durch einen Wald ritt und dabei dachte, dass zum Reiten mit nacktem Oberkörper "lange Haare einfach dazugehören".





Nächste Seite