"Salam Pax: an announcement March 17: I'm delighted to be able to confirm that Salam Pax will be guest-editing this very weblog on Monday (March 22). He'll also be taking part in an online chat on the same day from 1pm. Post your questions for him here. · Jane Perrone"
wie geil ist das denn: cinema redux.
This explores the idea of distilling a whole film down to one single image. Using eight of my favourite films from eight of my most admired directors including Sidney Lumet, Francis Ford Coppola and John Boorman, each film is processed through a Java program written with the processing environment. This small piece of software samples a movie every second and generates an 8 x 6 pixel image of the frame at that moment in time. It does this for the entire film, with each row representing one minute of film time.<<
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Nach den Regeln der Kunst (von der ich kaum etwas verstehe) erhobene Daten haben den Vorteil der No-Nonsense-Haltung, und dieser Vorteil wird logischerweise desto größer, je mehr sie in den Terrains erhoben werden, in denen Illusionen und Selbstbetrug epidemisch sind.
Heute war es: "Money, Sex and Happiness: An Empirical Study" von David G. Blanchflower und Andrew J. Oswald, zwei Ökonomen, die sich häufiger mit den Zusammenhängen von Glück/Zufriedenheit und Ökonomie/Gesellschaft befassen. Das Paper und seine - nicht weiter überraschenden - Ergebnisse (Sex macht glücklicher als kein Sex, Sex in Beziehungen macht glücklicher als Sex mit häufig wechselnden Partnern usw.) kann man hier nachlesen (pdf).
Hier zitiere ich nur aus den Vorbemerkungen der Autoren über ihr Datenmaterial, schon, weil es so schön ist, wenn Luftballons zum Platzen gebracht werden. Die Kursivierungen stammen von mir, und mein educated guess lautet, dass es sich in der deutschen Gesellschaft auch nicht viel anders verhält.
The GSS is a confidential face-to-face survey. As with other survey variables, however, there is likely to be measurement error in these sexual data. One bias might stem from bravado; people may wish to appear to the survey interviewer to be enjoying more sex than they do. Another might stem from a wish to conceal extra-marital affairs; this would tend to lead to under-reporting. Our instinct from examining the data is that, if anything, the former bias dominates, especially among men. Nevertheless, in this paper we take the data at face value and study the implied patterns in American society.According to the data, Americans have less dramatic sex lives than might have been imagined from the television and other media. First, the modal and median American had one sexual partner last year. Even among people under the age of 40, 84% of US women and 70% of US men had at most one sexual partner in the previous year. For this age group, 3% of US women and 10% of US men say they had 4 or more sexual partners in the previous year. Among those over the age of 40, 96% of women and 89% of men say they had at most one sexual partner. Indeed 40% of American females over the age of 40 did not have sexual intercourse in the previous year. The figure for American males is 20%.
[...]
Third, among those aged under 40 years old, the median individual has sex once a week. This is true both for men and women. About 10% of under-40 Americans say they have sexual intercourse at least 4 times a week. Approximately the same proportion say they are celibate. In the over-40 category, among women the median amount of sex is once a month, while for males it is 2-3 times a month. We cannot tell whether this discrepancy is because males, relatively, have exaggerated memories, or have younger sexual partners, or visit female prostitutes. Among Americans over 40, 13% of women and 20% of men say they have sexual intercourse twice or more times a week.
Fourth, a few men report large numbers of sexual partners (4 males in our sample of approximately 7000 said they had more than 100 partners in the previous year, whereas no women said that, and only 4 women out of 9000 reported having more than 20 partners in the year). Taking the data set as a whole, almost the only way to make the men’s and women’s answers consistent is for there to be some women in the United States who have enormous numbers of sexual partners without reporting that fact in our survey data. It is possible that this is because of the existence of prostitutes. An alternative, and perhaps more likely, explanation is that men overestimate.
ich glaube, es war, als ich an einem schaufenster vorbeigang, in dem ein papp-michael-schumacher für eine vodafone-karte warb, dass ich zum ersten mal dachte, ein in der gegenwart spielender science-fiction-film über deutschland könnte mir gut gefallen. leichte, nur ganz knapp neben der wirklichkeit liegende verfremdungen, ein wenig so wie in godards pierrot le fou, wenn auf einer cocktailparty der smalltalk der männer aus werbetexten über autos besteht, man weiß nicht recht, ob das echter text ist oder zitat und gerät in diesen kleinen wackelbildtaumel. elemente in diesem sf-film: die ewig gleichen deutschen a-listen-prominenten (schumacher, feldbusch, bohlen, uschi glas, franz beckenbauer, alexandra kamp, sabine christiansen) - man könnte sich zum beispiel eine art "beckenbauer-jugend" vorstellen, oder "alexandra-kamp-wochen"; eine erbarmungslos harte grenze zwischen operierten und natürlichen, marodierende 55jährigen-gangs, nach der abschaffung des kündigungsschutzes auf die straße geworfen; strunz-spiele im berliner olympiastadion; supersize-plakate mit dem gesicht von bütikhofer; eine art wellness-aristokratie - weiße-frotteemäntel-epauletten; ein fast unerträglich nervöser soundtrack, in dem handy-klingelmelodien wichtig wären. und so weiter.
Leonardo da Vinci: Codex Madrid (unter "Netscape-interne Darstellung")
jam, ein weblog, es steht noch nicht viel drin, aber das wird schon, & mjam ist ein außerordentlich hinreißender mensch.
m: "massier dein bier" (als slogan für eine männer-spa-kette).
ich weiß ja nicht, ob ich das in aller öffentlichkeit ausplaudern soll, sonst machen sie noch das internet dicht, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass die alkaida (seit madrid übrigens im fernsehen dreimal elkaida gehört, wie in el cid oder al capone) mit den mitgliedern ihres netzwerkes über spam-mails kommuniziert. irgendwo da draußen sitzen dunkle gestalten, die bestimmte buchstaben aus schwanzstreckexpanderwerbung mit koransuren vergleichen und dann gehen sie raus und bringen leute um und die cia und der bnd kriegen das einfach nicht mit. aber jetzt wisst ihr das ja und könnt die spam-farmen stürmen, und das geld für die verfilmung überweist ihr bitte an mich.
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