Samstag, 6. Mai 2006

vielleicht sollte ich meine depressionen bei ebay verkaufen.





Schon sehr gespannt, wie in der deutschen Synchronfassung von L-Word mit Shanes Beitrag beim Wie-nennen-wir-die-Clit-unserer-signifikanten-Anderen-am-Liebsten?-Contest verfahren werden wird: breakfast of champions.

[wenn im fernsehen der code of conduct gälte, gegen den bastian sick so unverzeihlich gefrevelt hat, müsste es an dieser stelle von season 3 / episode 1 die einblendung via kurt vonnegut geben, non?]





Beim Abspannaussitzen im Kino schließlich genug Zeit gehabt, um über einen Abspann nachzudenken, der die komplette Weltbevölkerung namentlich inventarisiert. Verlobter des continuity girls. Bester Freund des Verlobten des continuity girls. Fahrlehrer des besten Freundes des Verlobten des continuity girls. Exfrau des Fahrlehrers des besten Freundes des Verlobten des continuity girls. Sonderwirtschaftszonenarbeiterin, die das Etikett in das T-Shirt der Exfrau des Fahrlehrers des besten Freundes des Verlobten des continuity girls genäht hat.





Freitag, 5. Mai 2006

"Sigmund Freud hat nie von der Couch gesprochen. Eher vom Diwan, oder vom Sopha, das Sopha mit ph. Das wichtigste Möbelstück der Psychoanalyse war um die Jahrhundertwende in der Wiener Gesellschaft ein ständiges Dauerthema, in der Anstandsliteratur etwa. Da dürfe nur eine Person jeweils darauf Platz nehmen, am besten eine ältere Dame, da Gefahr besteht, dass Beinkleider zu sehen sind. Man merkt also auch, in welche Bereiche mit dem Sofa als Instrument der Psychoanalyse Freud da quasi hineingestochen hat. Der Diwan als Ort des Ehebruchs war schon vor Freud sexuell aufgeladen. Freud musste nach dem Einmarsch der Deutschen 1938 Wien verlassen, er ist ja dann ein Jahr später in London gestorben, er nahm sein ganzes Mobiliar mit und deshalb steht sein Diwan in London und gilt dort als nationales Erbe und darf England nicht mehr verlassen. Diese Emigration ist auch veranwortlich dafür, dass wir heute von der Couch reden. Denn als die Psychoanalyse nach dem 2. Weltkrieg nach Mitteleuropa zurück kam, geschah dies mittels angloamerikanischer Therapeuten und die kannten keine Recamiere, keine Ottomane, kein Diwan, keine Chaiselongue, sondern sie kannten die Couch. Und hatten zugleich die Doppeldeutigkeit des Begriffs in petto: to couch something, etwas formulieren, etwas ausplaudern, etwas aus dem Unbewussten in die Sprache bringen." (Harald Asel, Inforadio)





happy dumbasses numa numa style





If you don't care for it, go fucking Yahoo.
pulpnoir.com. the official charlie huston website




One of the reasons I got stuck was I read a lot of poetry and it was so great. And when I wrote something on the page it just seemed bad.
identity theory > siri hustvedt interview




boc > dayvan cowboy [qt video]





nachrichten aus der reduktion: wie die tastatur riecht, wenn man sich eng darüber beugt. ja warum machen Sie das überhaupt? sie riecht wie ein t-shirt, das nicht mir gehört.





Dienstag, 2. Mai 2006

Eben sagt der Schweizer hinter mir in sein unfassbar winziges Mobltelefon: "habe morgen ein Treffen mit der Regierung ... kennst du jemanden, der mir ein Flugzeug leiht?"





Montag, 1. Mai 2006

t'es nul!





Donnerstag, 27. April 2006

kölsch: ich mach dich fertig, bis du denkst, du heißt natalie.

[nice try, anyway]





13 naked people, lined up.
The bodies we see in the media are modified through motion-restricted exercise, restricted diets, the use of paints and dyes and surgical modification. These changes along with the sophisticated use of lighting and digital technology produce images that are far from mankind’s true appearance.




Dienstag, 25. April 2006
A deleted file is really not a deleted file, it is merely organized differently.
State of Washington v. Townsend, 57 P.3d 255, 264 (2002) (Bridge, J., concurring).




Freitag, 21. April 2006

deutschäthiopier, deutschafrikaner, fremdenfeindlichkeit: der rassismus, der sich noch in den beschreibungen der rassistischen gewalt verschanzt. und dieses gespenstische wissen, dass es nie eine fremdenfeindlichkeit genannt werden würde, bekäme einer dieser rassisten von einem weißdeutschdeutschen aufs maul, auch wenn der weißdeutschdeutsche den rassisten nicht kennen würde und schon gar nicht kennen wollen würde.





Four jobs I’ve had Akkordarbeiter Nachhilfelehrer Kindergärtner Journalist

Four movies I can watch over and over La maman et la putain Gespenster Brown Bunny Lost in Translation

Four places I’ve lived Linz Wien München Hamburg

Four books I recently read and liked a lot Siri Hustvedt: Was ich liebte Andreas Mand: Paul und die Beatmaschine Raymond Carver: Kathedrale Hubert Fichte: Die zweite Schuld

Four places I’ve vacationed Bormes les Mimosas Russell Bay Bellport, Long Island Sidney

Another four movies I can watch over and over Die Donau rauf A nos amours Die Beischlafdiebin Mein langsames Leben

Four of my favorite dishes Risotto Pad Thai Lemon Fucked Chicken Thai Beef Salad ("If in doubt: grill fish!")

Four sites I visit daily Flickr Furl Last.fm Antville

[seinetwegen]





The Robotic Chair (WMV)





Donnerstag, 20. April 2006

Wenn Sie wissen was RDF ist, dann gefällt Ihnen dies hier sicher sehr:

Wikipedia³ is a conversion of the English Wikipedia into RDF. It's a monthly updated dataset containing around 47 million triples. (...) We provide Wikipedia³ in all major RDF serialization formats: RDF/XML, Turtle and N-Triples.





Montag, 17. April 2006
Auf dem beginnenden Geländer der hohen Brücke an den Gorges du Verdon liegen vielleicht noch immer zwei einsame Gebäckstücke, ganz nah beieinander. Im Dunkeln, jetzt.
befindlichkeiten > le soleil est pres de moi




Samstag, 15. April 2006

Kind Of Make You Get That Feeling
Everybody Smoke
Use The Pill And The Dope
Educated Fools
From-Uneducated Schools
Pimping People Is The Rule
Polluted Water In The Pool
And Nixon Talking About Don't Worry
He Says Don't Worry
He Says Don't Worry
He Says Don't Worry
But They Don't Know There Can Be No Show
And If There's A Hell Below We're All Gonna Go





Freitag, 14. April 2006

Mit Wurst ist alles besser.





Donnerstag, 13. April 2006

liste von blogs, die nicht auf mich verlinken





dein kostenloser webmail account kotzt mich an

[WHOIS information for millionaires24.com]





gestern nachts noch ungefähr ein dutzend web 2.0 applications [eine gute quelle ist tech crunch] angetestet, schnell mürbe geworden von den wiederholten aufforderungen, auf alles ein tag zu pappen, erinnerungen an leute, die durch büros gingen und auf jede maschine einen sticker klebten (eigentum von..., laufnummer xyz), kurz die vorstellung gehabt, irgendwann in einer welt zu leben, in der auf allem, was man sieht, unübersehbar ein etikett klebt, haus, haus, straße, auto, herz, depressiver gesichtsausdruck, große nase, schlupflid, 250 ml, kenzo, gehorsames gehirn, gehorsame frisur, gehorsamer gang, einschlaf- und aufwachprobleme, augen weit geschlossen. die ordnung der dinge.





You are a Generous Artist

[via don dahlmann]





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