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praschl, 23. Juni 2008, 09:23
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07
Es ist der Missklang des Stöhnenden selbst
der ihn/sie so stöhnen lässt. Die Unterlippe
schürzt sich wie es ein Hirnlappen
voller Echos in Gefangenschaft diktiert.
Man stöhnt, pausiert und stöhnt
im Kausalzusammenhang. Niemand
der beim Stöhnen sich dran stört.
Später erscheinen Tiere:
der Angsthase im Riesenrad,
das Kirmespony das nachts alles nochmal durchmacht.
Paul Bongaert
(Aus dem Flämischen von Christian Filips,
in Zwischen den Zeilen, Mai 2008)
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schaum, 15. Juni 2008, 09:50
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»ich hatte alles alte dabei und einiges neues, das ich während der letzten tage, einer wohlmeinenden regenperiode, verfaßt hatte. er war zufrieden. er lobte mich. er meinte gar, es werde jetzt nicht mehr lange dauern und ich könne auf ganz hierbleiben. »das heraufsteigen hat dann ein ende«. ich gab ihm meine tasche mit den restlichen, eher zweifelhaften arbeiten. er verschwand damit im anliegenden zimmer. ich hatte zeit, mir etwas auszudenken. als er zurückkam stellte ich ihn kurzer hand vor das wort silo. mit der bemerkung, das seien dinge, die außerhalb des hauses geschähen, gab er mir die tasche zurück.«
aus jürgen muck: der mönch hält meine hand. prosastücke.
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schaum, 30. Mai 2008, 08:52
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theater der diskretion
in case of doubt. use your intuition.
minsk. nachts um drei. ein menschenleeres land. der fahrer. verben im infinitiv: bitte schlafen. gehen. fliegen. (danke.) reisen. sagen: gut. aber diese stimme - wie ist sie schön.
sind es nicht wiederholungen, - und dann das, was nicht zu wiederholen ist, der verlust der lässigkeit, sagte ich, was alles wird dann zum termin. eine andre präzision, die nicht mehr dieselbe ist. frau dr. legt den zahnhals frei. wenn sonst nichts geht, wiederholung wiederholen, so hieß es doch. gesprochene worte nochmals sprechen. theater der diskretion.
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schaum, 29. Mai 2008, 22:55
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