and I'm so hungry I could eat a book, though none are listed on this menu
stephen burt: six kind of noodles
schön: mcSweeney's > sestinas





William Faulkner reads from his story "The Old Man"





"So what did I expect?"

Bret Easton Ellis Reads From "Lunar Park" [Real Audio Player required]





Deutsches Ärzteblatt / Niels Höpfner > "Ich nehme alles zurück". Vom Freitod deutscher Schriftsteller [via Freitod - Weblog zum Selbstmord]





Jeanette Winterson





vladimir nabokov, dorothy parker, ralph ellison, frank o'connor, john cheever, john dos passos, ezra pound, robert creeley &tc.: insgesamt 84 ganz vorzügliche interviews, die das vorzügliche paris review mit vorzüglichen schriftstellern geführt hat, können Sie hier als pdfs downloaden.

[das alberne an diesem eintrag: dass ich dieselben texte, die alle bequem verlinkt sind, ehe ich den bequemen link sah, davor mit einer google-suchanfrage ausgegraben hatte, auf die ich mächtig stolz gewesen bin, so sehr, dass ich in meinem kleinen weblog damit angeben wollte…]





gottfried benn, hörwerke 1928-1956, 151 mp3s, 14,95 € bei zweitausendeins, der resterampe deutscher literatur. alles sehr gut, bis auf zwei haken: 1. keine ordentlichen mp3-tags, muss man alles händisch nachbearbeiten; 2. keine aufnahme von weinhaus wolf.









halbwegs mit nicholson bakers ich-will-george-w-bush-töten-fantasie-buch durch & ach, wie langweilig & das ermüdend belehrende an nicholson baker wieder, schon bei vox fand ich das ja, die empfindung, dass diese männerstimme, die mit der frauenstimme telefonfantasiesex hatte, ganz entsetzlich klingen müsste & nach kongress-paper-vortrag oder marketing-meeting & das überdosiert rechthaberische darin & das detailausbreiterische wie eben stimmen so sind, die einem punkt für punkt auseinanderklabüsern wollen, dass sie alles bedacht, in allem recht haben & jetzt, bei diesem bush-buch, ist diese stimme noch viel unangenehmer geworden, quengelig & wieso gilt das eigentlich als roman, wenn es doch ein dialog ist & diese albernen tricks da immer, die du ja selbst kennst als schreiber: dass du zum beispiel mitten in so einen rechthaber-dialog über das bush-töten-wollen auch noch eine szene reinsetzen musst, in der die beiden dialogpartner über clubsandwiches reden und den zimmerservice anrufen, da muss jetzt mal was szenisches, ein bruch, so in der art & ödes buch jedenfalls

[anyway, & zwischendrin, wegen des klappentextes, dem zufolge der bush-töten-woller zwar "ein spinner" ist, aber "die richtigen argumente" hat, habe mich gefragt, ob ein deutscher verlag solche wendungen auch verwendete, wenn so eine belehrungs-dialogroman-stimme in einem berliner hotelzimmer sich vornähme, (sagen wir:) joschka fischer zu töten, aufgrund der humanitären einsätze da und dort, ausweitung der kampfzone, all so was & ja, weiß eh, das ist eine rhetorische und ermüdende frage, aber die reflexe, man wird sie ja nicht los]

[bei diesem albernen welcher-führer-sind-Sie-internet-test übrigens mahatma gandhi geworden]





frau streeruwitzens buch, das in der nzz arg verrissen wird, ließe sich aber noch viel ärger verreissen.