in den vergangenen tagen hin und wieder über die gründung eines "bunds der überflüssigen" & das dann fällige gründungsdokument nachgedacht. wüsste genau, wie das klingen müsste.
da texte ich aber herzlich gerne mit.
Demarkationslinien in Bedeutanien oder ein Blick über die Zonengrenze in die Diaspora
Ein derartiger Bund lebt im Niemandsland zwischen der Steigerung des Flüssigen und dessen Verneinung. Grenzziehungen zwischen Flüssigem und Überflüssigen grenzen ein und aus. Das Innen ist inklusiv und exklusiv zu gleich, während für die Ausgeschlossenen das Nichteingeschlossen-sein eingeschlossen wäre. Damit gilt für das Flüssige und Überflüssige dasselbe: die Exklusivität ist inbegriffen, inklusiv.
Many are called, but few get up.
Infolge wäre ein Gründungsdokument im Grunde nur die Negation dessen, was dem "Bund der Flüssigen" zugedacht wird. Im jedem "Nicht" ist das Verneinte enthalten. Solche Grenzziehungen entspringen dem Zugeständnis sozialer Macht. Opinion leader sind die Bedeutungskönige. Ihnen wird die Definitionsmacht zugestanden. Da haben Bedeutungsparias nichts mehr zu melden, es sei denn, ihr Aufnahmeantrag in den "Bund der Überflüssigen" wird wohlwollend positiv beschieden.
Denn die Exklusivität ist immer inbegriffen. Many are called, but few get up.
Gleiches gilt für die hiesige "comment policy" - für die beiden genannten Personen ist das Ausgeschlossen-sein eingeschlossen, während es für die Eingeschlossenen ausgeschlossen scheint, ausgeschlossen zu werden oder es zu sein.
Je fester man die Demarkationslinien zieht, desto löcheriger werden diese. Vielleicht ist das gewollt: denn sie würden überflüssig.