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[embed, player="false":] L' amour, c'est un poison violent.




derrida habe ich übrigens leibhaftig gehört, wien, neues institutsgebäude, hörsaal 1, er sprach über heideggers antrittsrede, schon sehr sehr lange her. ich habe aber nichts verstanden von dem, was er sagte, heidegger, derrida und französisch war eindeutig zu viel für mich, war eher wie zu einem popstar zu gehen, wenn er denn schon einmal da war.




On hands & knees we crawl
And we look up to the stars
And we reach out & pray
To a deaf, dumb & blind God who never explains.
Every body knows what's going wrong with the world
But I don't even know what's going on in myself.
Lord, I've been here for so long
I can feel it coming down on me
I'm just a slow emotion replay of somebody I used to be.




jedesmal, wenn ich jetzt die bundesliga-tschechen ihre euro-interviews geben höre, muss ich an carmen hrdlicka denken und an milena brettschneider und an alena stulik, wie sie beim abschied immer ahoi! sagten und an die mit knoblauchzehen eingeriebenen weißbrotscheiben, die wir in einer wiener substandardküche in gußeisernen pfannen brieten, und wie ich ganz lange ganz dringend tschechisch lernen wollte, weil es mir wie die allerzärtlichste sprache der welt klang, meine güte, wenn man so in ohren hineinflüstern könnte, dachte ich, wäre das leben sicher glücklich. auch so ein vorhaben*, aus dem nie etwas geworden ist, schande über mich.

[*sprachen, die zu lernen ich begonnen und längst wieder vergessen habe: spanisch, gälisch, arabisch, finnisch, portugiesisch]